Leistungsschwerpunkt: Kellerabdichtung und Kellersanierung

Undichte Keller und damit verbundene durchfeuchtete Wände beeinträchtigen nicht nur die Wohnqualität sondern können auch zu einer Verminderung der Standsicherheit des Gebäudes führen. Bei einem wohnlich genutzten Keller stellt eine Durchfeuchtung mit Schimmelbefall auch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Die Abdichtung ermöglicht daher nicht nur die hochwertige oder gewöhnliche Nutzung des Kellers sondern sie ist zwingend erforderlich um die Bausubstanz nachhaltig zu schützen.

 

Aufgabe:

  • Die Abdichtung schützt den Keller entweder vor drückendem Wasser,            zeitweise aufstauendem Sickerwasser oder Bodenfeuchtigkeit. Von drückendem Wasser im Erdreich, wie beispielsweise Grund-. Hang-, Kluft- oder Stauwasser, spricht man, wenn das Wasser nicht durch besondere Bodenverhältnisse oder Maßnahmen entspannt wird. Als zeitweise aufstauendes Sickerwasser wird beispielsweise Hangwasser bezeichnet, dass nach Regenfällen nicht ohne Bildung eines Wasserstaus abgeleitet werden kann. Bodenfeuchtigkeit ist kapillar gebundenes Wasser und ist immer im Boden vorhanden.

Merkmale:

  • Sowohl bei einer Beanspruchung durch drückendes Wasser als auch durch zeitweise aufstauendes Sickerwasser werden die Sohl-und Wandabdichtung so zusammengeführt, dass sie eine wasserdichte sogenannte "Schwarze Wanne" bilden. Die Abdichtung unterscheidet sich – je nach Beanspruchungsart - nur in der Anzahl der Lagen, bei einer Beanspruchung durch drückendes Wasser wird sie mit Abdichtungsbahnen mehrlagig und bei einer Beanspruchung durch zeitweise aufstauendes Sickerwasser einlagig ausgeführt. Die Abdichtung befindet sich in beiden Fällen an der wasserzugewandten Seite des Kellers, das heißt unterhalb der Bodenplatte und außerhalb der Wände.
    Liegt eine Beanspruchung durch Bodenfeuchtigkeit vor oder wird das anstehende Wasser durch eine Drainage entspannt ist eine wannenartige Ausführung der Abdichtung nicht erforderlich und sie kann auch in Form einer zweilagigen Bitumenspachtelmasse ausgeführt werden. Zudem kann sich die Abdichtung auch oberhalb der Bodenplatte befinden. Im Bereich der Wände befindet sie sich aber ebenfalls außerhalb des Kellers.
    

Typische Bauwerke:

  • Sämtliche im Erdreich befindlichen Tiefgeschosse, in denen eine hochwertige Nutzung geplant ist, beispielsweise Keller in Ein- oder Mehrfamilienhäusern oder gewerblich genutzte Tiefgeschosse.
    Bei Kellern im Ein- oder Mehrfamilienhäusern werden oft die Wände aus Mauerwerk mit einer hautförmigen Abdichtung versehen, die an eine Bodenplatte aus wasserundurchlässigem  Beton angeschlossen wird. Ein besonderes Augenmerk ist bei dieser Ausführung auf den Übergang der Hautabdichtung der Wand zum wasserundurchlässigen Beton der Bodenplatte zu legen. Für diesen Übergang wurde von uns ein besonderes Verfahren entwickelt, dass wir Ihnen gerne bei Interesse näher erläutern.
    

siehe auch ->Bauwerksabdichtung

 

Unsere besondere Kompetenz:

Dipl.-Ing. (TU) Michael Herres ist seit 1991 Vorsitzender der Landesfachabteilung Bauwerksabdichtung im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie Niedersachsen.

Seit 1997 Gutachter und Autor von Vorträgen über Brücken- und Parkdeckbelägen im Rahmen von Veranstaltungen der o.g. Landesfachabteilung, sowie Mitglied im Technischen Ausschuß der Bundesfachabteilung.

 

-> Kellerabdichtung Referenzen

 

Zur Vertiefung des Themas empfehlen wir die BWA-Richtlinien Heft 1 und 2